
Kronen Zeitung
AUF ORF UND SERVUSTV
Es geht los: So sehen Sie alles bei der Fußball-WM
Noch viermal schlafen, dann hat das Warten auf die Fußball-WM endlich ein Ende. Dank dem ORF und ServusTV sind Sie in Österreich bei jedem Spiel live dabei – wir haben uns durch das dichte Angebot gewühlt.
Am Donnerstag, den 11. Juni, um 21 Uhr MEZ hat das lange Warten für alle Fans des runden Leders endlich ein Ende. Mit dem Spiel Mexiko versus Südafrika wird auf ORF 1 die Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA angepfiffen – und bietet den Fußballfans in Österreich bis zum großen Finale am 19. Juli in New York eine absolute Vollbedienung.
Was sich schon bei der EM 2024 als erfolgreich erwiesen hat, setzt sich heuer fort – der Öffentlich-Rechtliche und der Salzburger Privatsender ServusTB bündeln die Kräfte und übertragen – fein brüderlich aufgeteilt, alle 104 Spiele im Free-TV live. Das ist im deutschsprachigen Raum (siehe Infokasten) bei Weitem keine Selbstverständlichkeit. Während der ORF Österreichs bereits fixierte Gruppenspiele gegen Jordanien (17. Juni, 6 Uhr) und Algerien (28. Juni, 4 Uhr) und das Grande Finale zeigt, zeigt ServusTV den Kracher Österreich gegen Argentinien (22. Juni, 19 Uhr) und eventuelles Achtelfinalspiel unserer Elf – alle weiteren würden im ORF gezeigt werden.
Es ist nicht selbstverständlich, dass bei uns alle 104 Spiele der Fußball-WM alternierend beim ORF und ServusTV im Free-TV zu sehen sind. Während in der Schweiz alle spiele frei verfügbar im SWR laufen, müssen deutsche Fußballfans in die Tasche greifen. Alle Begegnungen zeigt nur der kostenpflichtige Sender MagentaTV, 44 davon exklusiv. ARD und ZDF übertragen gratis jeweils 30 Begegnungen.
Der vom ORF propagierte Kurs „Sparsam, aber spektakulär“ gilt heuer für beide Sender. Vom ÖFB-Teamcamp vor Ort in Santa Barbara berichten jeweils nur zwei Personen. Für den ORF Rainer Pariasek und Experte Andreas Herzog, bei ServusTV Moderatorin Alina Marzi und Ex-Torjäger Marc Janko. Der Rest der Belegschaft bleibt in den üppigen Studios sitzen. ServusTV setzt dabei auf 350 Quadratmeter und 80 Quadratmeter LED-Wände, die multifunktional bespielbar sind – man verspricht eines der modernsten Studios Europas. Der ORF hat dafür seinen Desk neu gestaltet und setzt – wie bei Sportevents bereits erprobt – auf eine Kombination aus virtuellen Elementen, Video-, Bild- und Ton-Einspielungen.
150 bzw. 160 Stunden Live-Fußball versprechen die beiden im Sport vereinten Senderkonkurrenten, bei den beliebten oder zumindest diskutierten Experten wird nicht gespart. ServusTV bietet sechs von ihnen auf (u.a. Steffen Freund und Sebastian Prödl), der ORF setzt gar auf zehn und bietet neben Dauerbrennern wie Herbert Prohaska neue Gesichter der Marke Peter Stöger, Andreas Ivanschitz oder Jasmin Eder auf. „Damit hat unser Publikum die Gewissheit, jederzeit kompetent und humorvoll durch die WM begleitet zu werden“, so ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz.
Neben den Live-Spielen setzen beide Sender auf ein aufwendiges Rahmenprogramm. Kernstück ist beim ORF die tägliche „Morning Show“ ab 9.10 Uhr auf ORF 2 mit allen Toren, Zusammenfassungen und Analysen. Servus ist mit „WM Kompakt“ um 6 Uhr täglich noch früher dran. Zudem gibt es in „Servus WM-Gruppencheck“ ausführliche Gegneranalysen und bei „His-TOR TOR TOR-isch“ wird in der Fußball-WM-Historie gewühlt. Beim ORF geht das Rahmenprogramm schon seit geraumer Zeit über die Bühne und zieht sich auch über die WM hinweg weiter. Beide Sender hoffen auf Rekordquoten, auch wenn die Spieltermine tief in der Nacht nicht dafürsprechen. Lasset die Bälle nun also anrollen.
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Bild: Mario Urbantschitsch















